Die Beziehung zwischen dem Leerlaufstrom von Motoren mit gleicher Leistung, aber unterschiedlicher Polzahl

Der Leerlaufstrom bezeichnet die Stromstärke, die fließt, wenn die Last nicht beaufschlagt wird.MotorDie Anlage zieht keine Last. Um die Größe des Leerlaufstroms zu beschreiben, wird häufig das Verhältnis von Leerlaufstrom zu Nennstrom für Vergleichsanalysen herangezogen. Dazu betrachten wir zunächst den Zusammenhang zwischen Nennstrom und Größe.

Bei gleicher Nennleistung und Nennspannung des Motors hängt der Nennstrom vom Wirkungsgrad und Leistungsfaktor ab. Aus den technischen Daten von Motorenprodukten geht hervor, dass bei gleicher Nennleistung und Nennspannung der Wirkungsgrad und der Leistungsfaktor von mehrpoligen, langsam laufenden Motoren relativ gering sind. Der Unterschied im Leistungsfaktor zwischen Motoren mit stark unterschiedlicher Polzahl ist deutlich größer als der Unterschied im Wirkungsgrad. Aus der Formel für die Größenbeziehung lässt sich ableiten, dass der Nennstrom eines Motors mit höherer Polzahl ebenfalls größer ist.

Bei Motoren gleicher Leistung, aber unterschiedlicher Polzahl und geringem Wirkungsgradunterschied, äußert sich der Unterschied hauptsächlich im Leistungsfaktor. Der Leerlaufstrom des Motors wird größtenteils zur Erzeugung eines Drehfelds verwendet und ist in etwa so groß wie der Erregerstrom. Daher bestimmt die Größe des Erregerstroms im Wesentlichen die Größe des Leerlaufstroms.

In der Berechnungsformel für die Motorstromparameter besteht ein positiver Zusammenhang zwischen dem Erregerstrom und der Polpaarzahl des Motors. Obwohl er auch von anderen Parametern abhängt, ist der Einfluss der Polpaarzahl deutlich ausgeprägter. Daher ist der Leerlaufstrom eines langsam laufenden Motors bei gleicher Leistung relativ hoch. Unter Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen dem Nennstrom des Motors und der Größe des Erregermotors lässt sich die theoretische Grundlage für den relativ hohen Leerlaufstrom des mehrpoligen Motors im Wesentlichen bestimmen.

Nehmen wir einen Drehstrom-Asynchronmotor als Beispiel: Der Leerlaufstrom eines 2-poligen Motors beträgt im Allgemeinen etwa 30 % des Nennstroms, während der Leerlaufstrom eines 8-poligen Motors 50-70 % des Nennstroms erreichen kann; bei einigen Spezialmotoren liegt der Leerlaufstrom im Wesentlichen nahe am Laststrom.

Daher lässt sich die Leistungsfähigkeit des Motors auch qualitativ anhand der Leerlaufstromstärke bestimmen. Angesichts der Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Motorparametern ist es jedoch nicht möglich, einen anderen Parameter oder die Leistung allein anhand der Größe eines Parameters zu bewerten.

Aluminiummotor


Veröffentlichungsdatum: 30. Oktober 2024