Der Einfluss von thermischer Korrosion auf die Leistung von Hochspannungsmotoren. Temperaturanstieg bezeichnet die Temperaturerhöhung einzelner Komponenten in elektronischen und elektrischen Geräten über der Umgebungstemperatur. Sobald ein Leiter Strom führt, erzeugt er eine thermische Wirkung. Mit der Zeit steigt die Oberflächentemperatur des Leiters kontinuierlich an, bis sie sich stabilisiert. Die Stabilität wird beurteilt, wenn die Temperaturdifferenz vor und nach dem Test an allen Messpunkten innerhalb eines einstündigen Testintervalls 2 K nicht überschreitet. Die Differenz zwischen der an einem beliebigen Messpunkt gemessenen Temperatur und der durchschnittlichen Umgebungstemperatur im letzten Viertelzyklus des Tests wird als Temperaturanstieg bezeichnet und in Kelvin (K) angegeben.
Um die Lebensdauer, Stabilität und andere Eigenschaften elektronischer Produkte zu überprüfen, wird üblicherweise der Temperaturanstieg ihrer wichtigsten Bauteile (z. B. der Wicklungen von Motoren) gemessen. Das Prüfobjekt wird bei einer bestimmten Temperatur betrieben, die über seiner Nennbetriebstemperatur liegt. Nach Erreichen der Betriebstemperatur wird der Temperaturanstieg der Bauteile über der Umgebungstemperatur gemessen, um zu überprüfen, ob die Konstruktion des Produkts angemessen ist.
Bei elektrischen Produkten bezeichnet die Nenn-Temperaturerhöhung eines Elektromotors die maximal zulässige Temperaturerhöhung der Motorwicklungen bei der spezifizierten Umgebungstemperatur gemäß der Konstruktion. Sie hängt von der Isolationsklasse der Wicklungen ab. Die Temperaturerhöhung wird durch die Wärmeerzeugung und Wärmeabfuhr während des Motorbetriebs bestimmt. Im Allgemeinen lässt sich die normale Wärmeabfuhr des Motors anhand der Temperaturerhöhung beurteilen.
Die Motortemperatur bezeichnet die tatsächliche Erwärmungstemperatur der einzelnen Motorteile. Sie hat einen erheblichen Einfluss auf die Isoliermaterialien des Motors. Zu hohe Temperaturen können zu vorzeitiger Alterung der Isolierung, verkürzter Lebensdauer des Motors und sogar zu Isolierungsschäden führen. Um Alterung und Beschädigung der Isolierung zu verhindern, wurden für verschiedene Motorteile, einschließlich der Wicklungen, Temperaturgrenzen festgelegt. Diese Temperaturgrenze stellt die zulässige Betriebstemperatur des Motors dar.
Die Temperaturerhöhung des Motors variiert je nach Umgebungsbedingungen. Unter ungünstigen Bedingungen, beispielsweise in Höhenlagen oder geschlossenen Räumen, steigt die Temperaturerhöhung. Daher müssen die Schaltungen für Motoren unter verschiedenen Betriebsbedingungen an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden.
Veröffentlichungsdatum: 30. Januar 2026
